Firmengeschichte Th. Kohl

 

100-jähriges Jubiläum 2020

 

-          Der junge Theodor Kohl wurde nach einer Ausbildung am Finanzamt Regensburg zum Militärdienst eingezogen und kehrte am Ende des 1. Weltkriegs als Offiziersaspirant schwer verwundet nach Hause zurück.

 

 

-          Nach seiner Genesung gründete er 1920 zusammen mit seinem Vater, einem selbstständigen Friseurmeister, und einigen Berufskollegen einen Großhandel für den Geschäftsbedarf in der Form einer Genossenschaft.

 

 

-          Schon nach wenigen Jahren ergänzte Theodor Kohl sein Unternehmen um eine weitere Sparte, Friseureinrichtungen, welche sich zum eigentlichen Standbein des Unternehmens entwickelte. Erfindergeist und Innovation brachte das Unternehmen schnell nach vorne:

 

Insbesondere eine seiner patentierten Erfindungen, das Rückwärtswaschbecken, gab dem Unternehmen einen ungeahnten Aufschwung. Bestehende Expansionspläne wurden jedoch durch den 2. Weltkrieg verzögert, weil Theodor Kohl wiederum eingezogen wurde und seine Offizierskarriere fortsetzte.

 

 

-          Nach dem Krieg erweiterte der Firmeninhaber sein Unternehmen um eine eigene Produktionsstätte in Regensburg mit zunächst 30 Tischlern und zehn Architekten. Die Grundlage für den allgemeinen Ladenbau war dadurch geschaffen.

 

Nachdem Ende der 40er Jahre Theodor Andreas Kohl, der ebenfalls im 2. Weltkrieg als Offizier gedient hatte, aus der Gefangenschaft zurückgekehrt war und in das Unternehmen eingetreten ist, wurde die Genossenschaft in eine Familien-KG umgewandelt.

 

 

-          Nach dem Tod seines Vaters strukturierte In den 60er Jahren Theodor Andreas Kohl das Unternehmen zu einer Spezialladenbaufirma um (Einrichtungen von Apotheken).

 

Gleichzeitig begann die Internationalisierung des Unternehmens in alle europäischen Länder außer Skandinavien und Großbritannien.

 

 

-          Im Zuge dieser Expansion wurde in Italien Ende der 60er Jahre eine weitere Produktionsstätte aufgebaut. In Regensburg wurde Anfang der 70er Jahre im neu entstandenen Industriegebiet Regensburg Haselbach eine Verwaltung und Fertigung mit insgesamt 20.000 m2 errichtet. Um sich auf die Kernmärkte zu konzentrieren, wurde der Vertrieb in einigen Ländern, unter anderem Frankreich, Belgien und den Niederlanden von Herrn Theodor Andreas Kohl eingestellt.

 

 

-          Nach dem Tod von Theodor Andreas Kohl 2009 übernahm dessen Sohn, Theodor Kohl, das Familienunternehmen, in welches er schon in den 80er Jahren eingetreten ist. Die italienische Tochterfirma wurde von seiner Witwe fortgeführt.

 

 

-          Die Mutterfirma in Regensburg Haselbach wird bis zum heutigen Tag als Personengesellschaft in Form einer Kommanditgesellschaft geführt mit Theodor Kohl als Komplementär.